Sucht ist keine Charakterschwäche – gemeinsam gegen Stigmatisierung
Substanzabhängigkeiten sind oft mit Vorurteilen behaftet. Abwertende Begriffe und falsche Annahmen führen zur sozialen Ausgrenzung und erschweren den Heilungsprozess. Doch Abhängigkeit ist eine Erkrankung – nicht das Ergebnis von Willensschwäche oder mangelndem Charakter.
Suchtkranke Menschen werden in der Gesellschaft häufig mit negativen Etiketten versehen. Begriffe wie „Alki“, „Junkie“ oder „Süchtler“ verstärken bestehende Vorurteile und führen zur Stigmatisierung und sozialen Ausgrenzung. Dies kann dazu führen, dass Betroffene sich selbst abwerten und sich zurückziehen.
Moderne Suchtberatung und -behandlung setzen auf Aufklärung und Entstigmatisierung. Die Forel Klinik macht sich dafür stark, Abhängigkeit als behandelbare Erkrankung zu verstehen – vergleichbar mit anderen chronischen Krankheiten. Ein wertfreier und offener Umgang mit dem Thema fördert die Genesung und hilft Betroffenen, Unterstützung anzunehmen.
Gemeinsam gegen Stigma
Der Förderverein unterstützt Aktivitäten der Forel Klinik, welche der direkten Hilfe von Betroffenen, der Entstigmatisierung, Wissensmehrung und Prävention von Alkohol-, Medikamenten- und Nikotinabhängigkeitserkrankungen dienen. Der Förderverein setzt sich finanziell für Projekte und Anschaffungen ein, welche aufgrund der geltenden Spitalfinanzierung nicht von der Klinik selbst geleistet werden können.
Werden Sie Mitglied
Als Mitglied des Fördervereins Forel Klinik leisten Sie unseren Patientinnen und Patienten Hilfe zur Selbsthilfe und machen sich stark gegen Stigmatisierung. Der Jahresbetrag einer Mitgliedschaft beträgt 20 Franken.
